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Firmengründung


Hier ein kurzer Überblick über die häufigst gestellten Fragen:

Welche Verpflichtungen bestehen für einen Gründer eines neuen Unternehmens gegenüber der Finanzbehörde?

Es ist eine Meldung innerhalb eines Monates ab Aufnahme der unternehmerischen Tätigkeit zu erstatten und um Vergabe einer Steuernummer anzusuchen.

Welches Finanzamt ist für einen Neugründer zuständig?

Im Normalfall ist jenes Finanzamt zuständig, in dessen Amtsbereich sich die Leitung des Unternehmens befindet, also das so genannte »Betriebsfinanzamt«.


Gibt es für einen Neugründer steuerliche Begünstigungen?

Ja! Das Neugründungsförderungsgesetz (NEUFÖG) sieht für Betriebsneugründungen ab 2.5.1999 steuerliche Begünstigungen vor.

Benötigt man als Unternehmer eine »Buchhaltung«?

Für Zwecke der Gewinnermittlung sind im Regelfall die getätigten Geschäftsfälle in Form einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder doppelten Buchführung zu erfassen.


Kann man ein vereinfachtes System der Gewinnermittlung verwenden?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen können diverse Pauschalierungsmöglichkeiten in Anspruch genommen werden.

Welche Abgaben muss der Unternehmer im Wesentlichen bezahlen?

Primär sind Einkommen- und Umsatzsteuerzahlungen an das Finanzamt zu entrichten. Bei Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH) fällt die Körperschaftsteuer an. Unternehmer, die in ihrem Betrieb Arbeitnehmer beschäftigen, müssen auch lohnabhängige Abgaben zahlen.


In welcher Form sind die Einkommen- und Körperschaftsteuer zu entrichten?

Für diese Abgaben sind zunächst vierteljährliche Vorauszahlungen zu leisten. Nach Abgabe der Einkommensteuererklärung (E1) bzw. Körperschaftsteuererklärung (K1) ermittelt das Finanzamt die endgültige Steuerbelastung, wobei die Vorauszahlungen angerechnet werden.

In welcher Form ist die Umsatzsteuer zu entrichten?

Die Zahllast, das ist der Unterschiedsbetrag zwischen der geschuldeten Umsatzsteuer und der abziehbaren Vorsteuer, muss monatlich- in besonderen Fällen vierteljährlich - an das Finanzamt abgeführt werden. Eine Umsatzsteuergutschrift, die sich bei einem Vorsteuerüberschuss ergibt, ist mit dem Formular U 30 dem Betriebsfinanzamt zu melden.


Muss ein Unternehmer immer Umsatzsteuer bezahlen?

Nein! Unternehmer, die in einem Jahr die Kleinunternehmergrenze nicht übersteigen (»Kleinunternehmer«), sind von der Umsatzsteuer befreit.

Was versteht man unter dem Begriff »Vorsteuer«?

Damit ist jene Umsatzsteuer gemeint, die ein Unternehmer (Lieferant) einem anderen Unternehmer in Rechnung stellt. Diese Vorsteuer kann der andere Unternehmer von seiner eigenen Umsatzsteuerschuld abziehen.


Wer benötigt eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer?

Unternehmer, die an Geschäftspartner anderer Mitgliedstaaten der EU liefern oder von solchen Lieferungen oder sonstige Leistungen beziehen.

Gibt es ein vereinfachtes System für die Ermittlung der abziehbaren Vorsteuer?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen können diverse Pauschalierungsmöglichkeiten in Anspruch genommen werden.


Ist eine »Betriebsausgabe« immer abzugsfähig?

Nein. Um einen Abzugsposten handelt es sich nur dann, wenn die Ausgaben im Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit stehen und aus Sicht des Unternehmers dem Betrieb dienen und nicht unter das Abzugsverbot - § 20 EStG - fallen.

Können Sie gegen einen Bescheid Ihres Finanzamtes Einspruch erheben?

Ja! Sie haben die Möglichkeit, gegen den Bescheid Berufung zu erheben. Wesentlich ist die Einhaltung der Berufungsfrist: Diese beträgt einen Monat ab Zustellung des Bescheides!


Gibt es Formulare speziell für Neugründungen?

Für Ihre Unternehmensgründung sind vor allem die Formulare zum Verfahrensrecht und Neugründungsförderungsgesetz von Bedeutung.